… und die andere Hälfte?

 

Manchmal spüre ich einen quälenden Gedanken in mir, wenn ich mir eine Auszeit nehme, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Dabei macht mir Jana, mit der mich neben unserer tiefen Freundschaft auch unsere gemeinsame Firma verbindet, nicht mal (mehr) einen Vorwurf daraus…

Vielmehr ist es die Abwesenheit von Freizeit und Privatem in ihrem Leben und das damit verbundene Gefühl, dass wir hier nicht nur in unterschiedlich Welten leben, sondern in unterschiedlichen Universen. Ich habe mir den Platz in meiner Welt hart erkämpft, mich gegen den Workaholic in mir gestellt und widerstehe noch heute oft nur unter großer Anstrengung dem Drang, permanent zu arbeiten. Jana ist in diesem Punkt, ohne, dass sie es möchte, ein ständiger Trigger für mich.
Zudem reden alle von einer gesunden Work-Life-Balance und inzwischen ist es sogar zu einem regelrechten Hype geworden, aber ist es in unserer Gesellschaft wirklich möglich, mit einem gesunden Gleichgewicht Karriere zu machen? Und liegt die Ursache, dass sich Jana gerne in der Rolle der Karrierefrau sieht, vielleicht daran, dass ihr Vater das ganz schrecklich finden würde? Wie schaffen wir es, unser Leben nicht nur als Reaktion auf jemand anderen, sondern selbstbestimmt zu leben?

Wie geht es Euch damit? Geht ihr täglich arbeiten oder folgt ihr mit Eurem Beruf Eurer Berufung? Und wie sieht’s dabei mit Eurem Stress-Level aus?

Hier könnt ihr den Test machen:

https://www.sbk.org/beratung/leistungen/gesund-bleiben/praeventionsangebote/stresslevel-check/

Hier gibt’s Unterstützung:
https://www.selfapy.de/stresspraevention/
https://www.sbk.org/magazin/burnout-raus-aus-der-stressfalle

Hier die 7 Dinge, die Jana gut tun:
https://www.sbk.org/unternehmen-sbk/profil/kooperationen/jana-craemer-batomae-podcast-schweigen-aendert-nichts/

Ich wünsche Euch einen stressfreien Start in die Woche,
Euer Bato